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Heartbooks

Alles rund um Bücher :)

Projekt Liebe?

Das Liebes-Projekt: Roman - Lydia Netzer, Beate Brammertz

Cover:

Auf dem Cover sehen wir zwei Silhouetten von einem Mann und einer Frau, die die Welt erforschen. Der Hintergrund ist blau, was mich an das Universum erinnert.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Irene und George sind beide Wissenschaftler. Als Irenes Mutter stirbt, kehrt sie nach Toldeo zurück und bekommt dort, oh Wunder, auch direkt einen Job. George glaubt an vieles, z. B. an Feen, alle Fantasie-Sachen, und vor allem glaubt er, dass er seine Seelenverwandte in Toldeo als Kosmologe treffen wird. Dies und unter anderem auch, dass die Auserwählte braunhaarig sein wird, hat ihm ein Orakel aus Teeblättern vorausgesagt. Im Gegensatz zu ihm glaubt Irene an nichts von alldem. Das Einzige, was sie glaubt, ist, dass sie schwarze Löcher auf der Erde finden wird. Wie das Schicksal es so will, treffen die beiden aufeinander und fühlen sich wiem magisch voneinander angezogen. Aber ist es denn auch wirklich Schicksal? Oder haben ihre beiden Mütter etwas damit zu tun, die die beiden von Anfang an zusammenbringen wollten? Als Irene herausfindet, dass ihre Mutter George Mutter kannte, oder sogar weit mehr als das, geht das ganze erst richtig los.

Ich muss sagen, dass ich es sehr schwer finde, dieses Buch zu beschreiben. Auf der einen Seite springt einem das Cover mit dem Wort ‚Liebe‘ fast ins Gesicht, auf der anderen ist es dann mit dem Wort ‚Projekt‘ doch eher nüchtern zu sehen. George, fand ich, war ein ausgezeichneter Charakter, es machte Spaß, seine Handlung zu verfolgen. Mit Irene hingegen konnte ich leider nicht so viel anfangen, sie wirkt etwas kalt und viel zu durchdacht, so wie man sich halt einen Wissenschaftler vorstellt. Das Spannende im Buch, wie ich fand, haben eher die Szenen ausgemacht, in denen man mehr von ihren Müttern und deren Hintergrundgedanken erfährt. Schade war, dass die Autorin das Ende dann doch ausgebaut und nicht einfach angeschnitten, um sich dieses selber vorzustellen.

Was es mir etwas schwer macht, das Buch wirklich zu bewerten, ist, dass mir ein anderer kleiner Handlungsstrang im Buch viel mehr zugesagt hat, als der ganze andere Teil. Ich würde mir wünschen, das die Autorin mehr schreiben würde über den Onlinegame-Spieler Belion und seine Silvergirl. Der Part der beiden hat mir nämlich besonders gut gefallen und ich denke, das ging dabei nicht nur mir so.


Bewertung:

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne, denn man kann es ganz gut zwischendurch als leichte Kost lesen .